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Welpenspielgruppen

Sinn und Unsinn von Welpenspielgruppen...  wir sagen „Nein Danke“


Weshalb soll Ihr Welpe in eine Welpenspielgruppe gehen ?


Die häufigste Antwort darauf ist: Der Welpe muss doch sozialisiert werden, und andere kleine Welpen kennenlernen und vor allen Dingen spielen dürfen.


Was passiert aber wirklich in Welpenspielgruppen?


In vielen Welpenspielgruppen läuft es so ab, dass die „Kleinen“ miteinander „spielen“ und „lernen“ und die Hundebesitzer stehen in Grüppchen dabei und schauen zu.
Jeder einzelne kleine Welpe versucht sich seiner Haut zu wehren so gut es geht. Denn Herrchen und Frauchen sind ja blind und sehen nicht, das ihr Welpe sich hier gar nicht wohl fühlt. Er rennt um sein Leben, oder wird von anderen angerempelt, überrollt, gezwickt usw. – oder er flüchtet sich in eine Ecke und macht sich unsichtbar.

Was soll ein Welpe von einem Welpen lernen ?

Nichts – nichts positives. Ja, er lernt, dass man Herrchen / Frauchen nicht vertrauen kann, dass sie ihm keine Sicherheit geben, dass sie nicht führen können.


Liebe Hundebesitzer, wachen Sie auf – schalten Sie Ihr Gehirn ein, nutzen Sie Ihr Bauchgefühl !
Lassen Sie sich den Hund nicht schon in den ersten Monaten kaputt machen!


Haben Sie sich einmal die Mühe gemacht, den Sinn solcher Spielgruppen zu hinterfragen?

Als erstes einmal nutzt es der Hundeschule oder dem Verein, denn mit den Welpen, die ja "sozialisiert werden müssen", läßt sich Geld verdienen. Wer Welpengruppen anbietet, hat schonmal einen guten Grundstock gelegt, denn meistens bleiben die Welpenbesitzer der Hundeschule oder dem Verein auch weiterhin treu.

Denken Sie einfach mal darüber nach und ...

glauben Sie bitte nicht alles, was man Ihnen erzählt oder was Sie in unzähligen Büchern über artgerechte Welpenerziehung lesen. Sie sind verantwortlich für die künftige Entwicklung Ihres Welpen. 
Ein Welpe kann von einem Welpen nichts lernen, zumindest nichts, was ihm in seinem weiteren Leben im positiven Sinne hilft.


Ganz im Gegenteil, es werden bei vielen Hunden bereits die Grundlagen für späteres Fehl- und/oder Problemverhalten gelegt!


Im übrigen „spielen“ Hunde nicht wirklich miteinander, sie etablieren ihre bis dahin gelernten Fertigkeiten. Sieht man einmal genau hin, so beobachtet man folgende Situationen immer wieder: Ein Jungtier wird gehetzt, gezwickt, untergebuttert oder gemobbt. Andere wiederum versuchen verzweifelt, sich der Situation zu entziehen, da sie ohnehin schon ängstlich sind. Das mag für den einen oder anderen Zuschauer vielleicht lustig aussehen, für den Welpen aber ist das bitterer Ernst. Es geht darum erkämpfte Positionen zu verteidigen, Macht auszuüben, Kräfte zu messen...


Sicher das passiert auch unter Geschwistern. Aber hier handelt es sich um ein geschlossenes Rudel und nicht um fremde Artgenossen.


Aus diesem Grund gibt bei Lassie, Willi Wuff u. Co. keine Welpenspielgruppen.