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Welpenschutz

Welpenschutz

In einem Wolfsrudel genießen die Welpen in der Tat einen Welpenschutz. Das heißt, sie haben eine Art Narrenfreiheit und können sich – zumindest in ihren ersten Lebenswochen – so einiges herausnehmen. Dieses gilt jedoch nur innerhalb des eigenen Rudels. Jeder fremde Wolfswelpe würde getötet werden.

Gott sei dank sind unsere Haushunde keine Wölfe mehr auch wenn sie noch Verhaltensweisen ihrer Vorfahren in sich tragen. Selten wird ein Welpe von einem fremden Hund direkt getötet.
Aber ein fremder Hund muss keinen Welpenschutz achten, denn dieses geschieht wie wir vorhin gelesen haben nur innerhalb des eigenen Rudels.

In den Vorstellungen der meisten Welpenbesitzer herrscht immer noch die Meinung,
„mein Welpe hat ja noch Welpenschutz.“
Nein, ganz klar nein. Es gibt keinen Welpenschutz außerhalb des eigenen Hunderudels.
Die meisten Menschen bezeichnen aber auch noch einen Hund, der älter als vier Monate ist als Welpen. Aber dann ist er kein Welpe mehr, sondern ein Junghund – und für den gelten schon ganz andere Regeln.
Es ist zwar so, das die meisten Hunde gut sozialisiert sind und sich nicht gleich auf
einen kleinen Welpen stürzen. Aber Sie sollten Ihren kleinen Welpen nicht als Versuchskaninchen benutzen. Er sollte möglichst positive Erfahrungen mit anderen Hunden machen, klar kann er auch mal zurechtgewiesen werden. Aber dieses sollte im Rahmen bleiben und keine bleibenden körperlichen und seelischen Schäden bei Ihrem Hund hinterlassen.
Schlechte Erfahrungen prägen sich in dieser sensiblen Phase besonders gut ein.


                           Welpenschutz - mal anders gesehen

Nicht der Welpe hat Welpenschutz - wie Sie ja eben gelesen haben, sondern Welpenschutz heißt für uns:

"Der Mensch (Hundehalter) muss seinen Welpen vor Gefahren, Auto`s, anderen Hunden, Mitmenschen etc. schützen."